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Holzbildhauer,
Faßmaler und Verzierungsbildhauer
Mitte des 17. Jahrhunderts entstand in Gröden
aus bescheidenen Versuchen, sich durch handgeschnitzte Geräte
für Haus und Hof einen kleinen Nebenverdienst zu sichern,
die künstlerische Holzschnitzerei.
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Pioniere
dieser Handwerkskunst waren in erster Linie Verzierungsbildhauer,
die Bilderrahmen und Uhrenständer künstlerisch ausschmückten.
Doch bald schon wandten sich die Holzschnitzer anspruchsvolleren Themen
zu; es entstanden sakrale Kunstwerke, Kruzifixe, Heiligenfiguren Kreuzwegstationen
und Krippen, welche die Kunstfertigkeit der Grödner Schnitzer
weit über die Grenzen Südtirols hinaus bekanntmachten. Heute
werden neben sakralen Kunstwerken überwiegend solche profaner
oder rein dekorativer Natur geschaffen. Immer noch gibt das Schnitzhandwerk
vielen Händen Arbeit, immer noch schöpft es aus einer großen
kreativen Quelle.
Der Bildhauernachwuchs
erfährt seine Ausbildung bei bewährten Meistern, in den
Berufsschulen und an den Kunstschulen von St. Ulrich und Wolkenstein.
Durch
eine von der Bozner Handelskammer vergebene Schutzmarke, welche
von Experten an den Skulpturen angebracht wird, werden die in reiner
Handarbeit entstandenen Kunstwerke von den maschinell vorgeformten
unterschieden.
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Metall
- Plakette mit diesem Zeichen wird nur an die Handgeschnitzten
Skulpturen von einem Experten der Handelskammer angebracht.
Die Handelskammer
vergibt die Schutzmarke und die Bescheinigung für vollständig
und ausschließlich handgearbeitete Holzschnitzereien
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